Erneuerung untere Haselgasse, Glis
Im Auftrag der Stadtgemeinde Brig-Glis wird die untere Haselgasse in Glis erneuert.
Projektstatus
Bewilligungsverfahren
Projektbeschreibung
Die untere Haselgasse verbindet die Napoleonstrasse über eine Abzweigung mit der Polenstrasse und erschliesst Parzellen zu mehreren Privatparzellen. Im Projektperimeter ist keine Bushaltestelle vorhanden und die Strecke ist auch in Zukunft nicht für den Ortsbusverkehr vorgesehen.
Der bestehende Oberbau der unteren Haselgasse ist stark gekennzeichnet durch Abplatzungen, Netzrissen und Flickstellen im Asphaltbeton, welche den Fahrkomfort und die Winterdiensttauglichkeit der Strasse einschränken. Lokale Setzungen im Oberbau generieren Wasserstellen, die eine Gefahr für Aquaplaning darstellen und die Entwässerung der Strasse beeinträchtigen. Die Randsteine sind teils stark beschädigt und gemäss den aktuell gültigen VSS-Normen nicht gehbehindertengerecht. Die Werkleitungen bestehen aus PVC und haben ihre Nutzungsdauer überschritten.
Mit der Erneuerung der unteren Haselgasse wird ein neuer Strassenoberbau realisiert, bestehend aus einer Fundations-, Trag- und Deckschicht. Die Trag- und Deckschicht werden mit Asphaltbeton erstellt und gewährleisten so die Winterdiensttauglichkeit der Strasse. Gehbehindert gerechte Randsteine bilden den Abschluss der Strasse. Eine neu verlegte Strassenentwässerung im Trennsystem und ein neues Beleuchtungskonzept sorgen für eine optimale Befahrbarkeit der Strasse. Die Erneuerung und Ergänzung weiterer Werkleitungen (Kanalisation, Swisscom, EnBAG) im Projektperimeter sind ebenfalls Teil der Erneuerung. Die neu projektierte Strasse richtet sich an die topografischen Gegebenheiten der bestehenden Strasse und an die bestehenden Zufahrten der Anwohnerparzellen unter Berücksichtigung der Vorgaben gemäss den VSS-Normen.
Bauablauf
Sämtliche Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten werden etappenweise ausgeführt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist eine abschnittsweise Sanierung der Strasse jedoch nicht möglich, weshalb Totalsperrungen erforderlich sind.
Diese Totalsperrungen werden so geplant, dass die Zufahrt der Anwohner zu ihren Privatliegenschaften nach Möglichkeit gewährleistet bleibt. Kann dies im Einzelfall nicht sichergestellt werden, stellt die Gemeinde den betroffenen Anwohnern Ersatzparkplätze zur Verfügung.
Die einzelnen Bauetappen sind nachfolgend provisorisch aufgelistet. Der Baustart ist voraussichtlich im Herbst 2026.