Erneuerung Holowistrasse, Glis

Im Auftrag der Stadtgemeinde Brig-Glis wird die Holowistrasse in Glis erneuert.

Projektstatus

Bewilligungsverfahren

Projektbeschreibung 

Die Holowistrasse  verbindet die Kantonsstrasse mit dem Grabenweg und erschliesst Parzellen zu mehreren lokalen Werkhallen, Depots, Büros und dem Wohnheim & Schulhaus der Mitmänsch. Eine Bushaltestelle bei der Kreuzung Jesuitenweg & Holowistrasse und eine Bushaltestelle angrenzend der Parzelle 4513 resp. 5317 gewährleisten die Erschliessung mittels öffentlichem Ortsbusverkehr.

Der bestehende Oberbau der Holowistrasse ist stark gekennzeichnet durch Abplatzungen, Netzrissen und Flickstellen im Asphaltbeton, welche den Fahrkomfort und die Winterdiensttauglichkeit der Strasse einschränken. Lokale Setzungen im Oberbau generieren Wasserstellen, die eine Gefahr für Aquaplaning darstellen und die Entwässerung der Strasse beeinträchtigen. Die Randsteine sind teils stark beschädigt und gemäss den aktuell gültigen VSS-Normen nicht gehbehindertengerecht. Das Fussgängertrottoir ist mittels gelben Linien markiert, was gemäss den heutigen VSS-Normen nicht mehr zulässig ist. Der Werkleitungen bestehen aus einem Mischsystem und haben ihre Nutzungsdauer überschritten.

Mit der Erneuerung der Kapuzinerstrasse wird ein neuer Strassenoberbau realisiert, bestehend aus einer Fundations-, Trag-, Binder- und Deckschicht. Die Trag-, Binder- und Deckschicht werden mit Asphaltbeton erstellt und gewährleisten so die Winterdiensttauglichkeit der Strasse. Gehbehindert gerechte Randsteine und gehbehindert gerechte Bushaltestellen bilden den Abschluss der Strasse. Eine neu verlegte Strassenentwässerung im Trennsystem und ein neues Beleuchtungskonzept sorgen für eine optimale Befahrbarkeit der Strasse. Die Erneuerung und Ergänzung weiterer Werkleitungen (Kanalisation, Anergienetz, Swisscom, EnBAG) im Projektperimeter sind ebenfalls Teil der Erneuerung. Die neu projektierte Strasse richtet sich an die topografischen Gegebenheiten der bestehenden Strasse und an die bestehenden Zufahrten der Anwohnerparzellen unter Berücksichtigung der Vorgaben gemäss den VSS-Normen.

Bauablauf

Sämtliche Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten werden etappenweise ausgeführt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist eine abschnittsweise Sanierung der Strasse jedoch nicht möglich, weshalb Totalsperrungen erforderlich sind.

 

Diese Totalsperrungen werden so geplant, dass die Zufahrt der Anwohner zu ihren Privatliegenschaften nach Möglichkeit gewährleistet bleibt. Kann dies im Einzelfall nicht sichergestellt werden, stellt die Gemeinde den betroffenen Anwohnern Ersatzparkplätze zur Verfügung.


Die einzelnen Bauetappen sind nachfolgend provisorisch aufgelistet. Der Baustart ist voraussichtlich im Herbst 2026. 

1. & 2. Bauetappe

3. & 4. Bauetappe

5. & 6 Bauetappe

7. & 8. Bauetappe

9. Bauetappe

10. & 11 Bauetappe

12. Bauetappe